DEKRA Material Testing GmbH
Sie sind hier: Home » Leistungsprogramm » Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung » Eindringprüfung

Eindringprüfung / Farbeindringprüfung


Kurzbeschreibung des Verfahrens:

Die Eindringprüfung ist ein Verfahren bei dem nach einer „Vorreinigung“ ein farbiges, (sehr häufig rotes) Prüfmittel auf die zu prüfenden Oberflächen aufgetragen wird.
Durch die sogenannten Kapillarkräfte, die bewirken, dass Flüssigkeiten in engen Röhren höher steigen können als der vorhandene Flüssigkeitsspiegel ist, kann das „rote“ Farbeindringmittel in die zur Oberfläche hin offenen Unregelmäßigkeiten eindringen.
Die Flüssigkeit (Prüfmittel) steigt umso höher, je enger die Röhre (Kapillare) ist. Dies ist der Grund dafür, dass Eindringmittel auch in feinste Spalten kriechen können auch gegen die Gravitationskraft (Schwerkraft).



Nach einer bestimmten Eindringdauer die von verschiedenen Einflussgrößen wie z. B. die Oberflächenspannung des Bauteils und des Prüfmittels, der Temperatur des Bauteils, die zu erwartenden Unregelmäßigkeiten, sowie des zu prüfenden Werkstoffs abhängt, wird das überschüssige Prüfmittel entfernt (Zwischenreinigung). Als letzter Verfahrensschritt wird dann ein Kontrastmittel „Entwickler“ auf die Prüffläche aufgetragen.
Während und nach der Trocknung des Entwicklers wird die Prüffläche auf Unregelmäßigkeiten inspiziert.


Beispiele für die Eindringprüfung


Gleitlager - Bildzoom...

 

Ablösung der Lagermetallbeschichtung.

Brennerrohr - Bildzoom...

 

Beginnende Schädigung an einer Schweissnaht.

Gussteil - Bildzoom...